VitA (Auszug)
1973
Abitur mit Auszeichnung des Landes RLP
1973-1979
Medizinstudium in Mindestzeit, versch. Orte, überwiegend in Mainz
Nebenstudium Sprachen (5), Philologie, Kunst, Geologie, Geophysik, Archäologie, Geschichte, Physik
Externe Hospitationen Gynäkologie/Geburtshilfe, Pulmologie, Chirurgie, Innere Medizin und Immunologie
1979
Approbation
1981
Promotion magna cum laude, langj. experimentelle Arbeit zur Erstellung von Parametern des Insulinbedarfs bei Diabetikern
1980-1982
Zeitsoldat Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz Abt. Anästhesie und Intensivmedizin (Stationsarzt). Stationäre und notärztliche Tätigkeit, Fachkunde Rettungswesen Land- und Luftrettung (NAW und SAR, Hubschrauberarzt der BW), ferner allgemeinärztliche Vertretungstätigkeit im Raum Koblenz, sektoraler Notdienst
1982-1985
Universitätsklinik Ulm, Zentrum Änasthesiologie und Intensivmedizin (Prof. Ahnefeld). Stationsarzt der Intensivmedizin, Dauertätigkeit Rettungswesen, Notarztwagen. Implementation neuer Methoden; 9 wissenschaftliche Publikationen. Schmerztherapie/Schmerzambulanz als aufkommende Pilotprojekte, auch in Kombination mit Naturheilverfahren. 1984/85 eigene Funktionsbereiche, Einsatz ebenfalls im Bundeswehrzentralkrankenhaus Ulm übergreifend. Entwicklung endoskopischer Verfahren. Vortrags- und Gutachtertätigkeit.
1985
Facharzt für Anästhesie, hiernach OA an der Uniklinik, Mitbetreuung des BWZK sowie assoziierter Krankenhäuse, akademischer Oberrat.
1985
Interimstätigkeit, Leitung der vertrauensärztlichen Dienststelle der LVA Schwaben in Neu--Ulm, Gutachter. Erfahrungsgewinnung im behördlichen Medizinalwesen.
1985-1987
Fach- und Wohnortwechsel zur Chirurgie in die Universitätsklinik Tübingen, damals noch Gobalklinik unter einem Dach. Rotation über Allgemein- und Abdominalchirurgie, Neurochirurgie, Thorax- und Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie. Aufbau und Mitglied der neu installierten Transplantationschirurgie in Kooperation mit weiteren Fachabteilungen, Innere, Dialyse etc. Im Klinikverbund Nieren/Pankreas/Lebertransplantation. Dauermitglied Rettungsteam/Notarztwagen/NAW, lokalisiert an der chirurgischen/Unfallklinik. Installation/Weiterbildung/Entwicklung chirurgische Sonografie. Gutachtertätigkeit; 8 wissenschaftliche Publikationen. Wunscheinsatz an der Kinderchirurgischen Klinik kombiniert mit Gefäßchirurgie (einschließlich Brandverletzungen/Sonderabteilung) entspechender OP Katatog. Immunologische Weiterbildung, Vortragstätigkeit. Lehrtätigkeit in der angeschlossenen Krankenpflegeschule (freiwillige Basis). Abhaltung universtitätsüblicher Seminare und Studentenunterricht.
1987-1993
Wechsel der Haupttätigkeit zur orthopädischen Universitätsklinik Tübingen mit Förderung des deutschen Sportbundes. Kompletter eigenständiger Neuaufbau sowie Konzeption und Finanzierung des (bis dahin nicht vorhandenen) wissenschaftlichen Labors mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft/DFG mit umfasender Infrastruktur. Grundlagenforschung zum Zellverhalten, Immunologie, Knochen/Knorpelwachstum und -Ersatz. Ca. 100 Publikationen, überwiegend Originalarbeiten, Vortragstätigkeit, Gutachten. Im Verlauf 5 wiss. Mitarbeiter, ca. 25 Doktoranden. Einleitung Habilitationsverfahren, jedoch aus organisatorischen Gründen nicht fortgeführt. Forschungs-, Hospitations- und Vortragsaufenthalte im europäischen und aussereuropäischen (USA) Ausland. Unterricht an der Krankenpflegeschule der Universität, Unterricht und Abnahme der Staatsexamensprüfungen für Krankengymnastik/Physiotherapie an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen. Weiterbildung und Ermächtigung für Extremitätensonografie, (damals erst aufkommende) Säuglings/Kleinkindsonografie. Notarztwageneinsätze über die Chirurgische und Unfallchirurgische Klinik. Fachkundenachweis Labormedizin. Erwerb der Röntgenfachkunde (fortlaufend rezertifiziert). Gutachtertätigkeit (auch in Vertretung des Klinikdirektors). Verantwortliche Leitung der Behindertensprechstunde sowie Konsiliararzt für die Kinderklinik insbeondere für schwerstbehinderte Kinder, Neuropädiatrie, ICP-Sprechstunde. Akademischer Oberrat.
1991
Facharzt für Orthopädie.
1991
Nach vorjährigen Weiterbildungen Zusatzbezeichnung Chirotherapie.
1992
Zusatzbezeichnung Sportmedizin, Vereinsbetreuungen (Tübingen/Stuttgart, insbes. Eishockey, Kampfsportarten).
1992
Ermächtigung u. Fachkunde zum Einsatz von Radionukliden (alte ZB)
1993
Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie
1993-1994
Kontinuierliche Mitarbeit in 5 verschiedenen ambulanten und teilstationären orthopädischen und chirurgischen Praxiseinheiten zur Weiterbildung und Studium weiterer Arbeitstechniken und Teilfachgebiete (z.B. Handchirurgie, Arthroskopie, Fusschirurgie) , ambulant konservativ und operativ. Wechsel in den ambulanten und selbstständigen Sektor.
1994
Nach Vorlaufphase Ortswechsel nach Boppard/Rhein, Neugründung eigener orthopädisch-schmerztherapeutischer Praxis. Ab Beginn mit KV genehmigten Assistenten/In (Neurochirurgin, Chirurg/Urologe) als Dauerassisstenz/angestellte Ärzte, Verbleib bis zur späteren Übergabe der Praxis. 15 Mitarbeiter. Praxisbesonderheiten mit ambulanten Operationen (Schwerpunkt Hand- und Fusschirurgie (Weiterbildung und Diplom im Vorlauf)). Neuimplementation orthopädischer ESWT, Aufbau Densitometrie (eig. DEXA Gerät), Osteoporosesprechstunde/Osteologie, Anerkennung durch die kassenärztl. Vereinigung. Kinderorthopädische Sprechstunden, Primärsonografien in benachbarten Kliniken konsiliarisch. Naturheilverfahren als Subdisziplin. Zulassung zum berufsgenossenschaftlichen Verletzten- und Heilverfahren. Laufende, interne und externe CME Weiterbildung (MW >300h/A). Nahezu alle Fachgenehmigungen vorliegend, wie ambulante Operationen, spezielle Radiologie, Manualtherapie, Sonografie, Densitometrie. Seit 1992 laufende Weiterbildung im Teilgebiet Psychotherapie, fachärztlich gebunden. An entsprechende Zusatzbezeichnungen wie aufgeführt geknüpfte umfassende Genehmigungen (Psychotherapie und Hypnose). Ausbildung als Rückenschullehrer und zur Durchführung von invasiver Radiofrequenzbehandlung. Ab 1996 Gründung und Leitung Qualilätszirkel Schmerztherapie, Orthopädie, Akupunktur. Mitglied div. Berufsverbänden, Leitung der örtlichen Arbeitsgruppe der IGOST (orthopädische Schmerztherapie). Weiterqualifikation und Genehmigungen Impfwesen. Umfangreiche Gutachtertätigkeit, sozialmedizinisch sowie weitere Auftraggeber wie Versicherungen, Sozial- und Arbeitsgerichte, Landesgerichte. Mitglied der Schmerztherapiekommision der KV. Spezialsprechstunden für Behinderte, Hilfsmittelversorgung, Kinderorthopädie, Sportlersprechstunde.
1995
Zulassung der Schmerztherapievereinbarung ab deren Eiinführung
1998
Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie (ab Einführung)
1998
Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen
2002
Zusatzbezeichnung Psychotherapie (mit Untergenehmigungen)
2006
Zusatzbezeichnung Akupunktur (prakt. seit 1980, Auslandsaufenthalte, plus aller erhätlichen Diplome A+B)
2007
Zusatzbezeichnung spezelle Radiologie
2010
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin (Fachkunde seit 1980), vorausgegangen auch Wehrübungen
2007
Abtretung/Übergabe der Praxis (nach Einarbeitung) an orthopädisch/unfallchirurgischen Kollegen. Aufgabe der umfangreichen kassenärztlichen Zulassungen, erneuter Systemwechsel.
2007-jetzt
Auslandseinsätze als begleitender Arzt für verschiedene Gesellschaften, z.B. in Asien, Südostasien, Nord- und Südpolarmeer. Expeditions- und Schiffsarzt (nur Explorerschiffe, Eisbrecher u.a., keine Kreuzfahrten u. Vergleichbares) . Kleinhospitalführung, soziale Einsätze. Weiterhin regelmässige Tätigkeit als Notarzt (NEF), Gutachertätigkeit für private und öffentliche Institutionen. Vertretung in verschiedenen Praxistypen, chirurigisch, allgemeinärztlich, orthopädisch, anästhesiologisch. Weitere Zertifikate in Reisemedizin u.a. Wohnort Lahnstein.
2007-2009
Mitarbeit in überörtlicher anästhesiologischer Gemeinschaftspraxis in Koblenz mit kassenärztlicher Zulassung, jedoch ohne Teilhaberschaft angestellt.
Weiterhin als Gutachter für fachspezifische Fragestellungen, ebenso Gutachter für die private und gesetzliche Pflegeversicherung (Einstufung), Gerichte u.a.
2010-jetzt
Installation eigener orthopädisch-schmerz/psycho usw. -therapeutischer privatärztlichen Praxis* mit weiteren Spezialgebieten (s.o.) in Lahnstein. Konzeptionell ohne feste Sprechstundenzeiten nach freier Terminvereinbarung (24/7) nach Verfügbarkeit. Fortführung der Gutachtertätigkeit sowie externer Arbeitseinsätze, Vertretungen, sog. "Freelancer" Modus.
(*JederMann/Frau wird als Patient angenommen; angesichts der zurückgegebenen kassenärztlichen Zulassung aber leider nur privatärztlich abrechenbar).
Fortführung umfangreicher Weiterbildungen, Hospitationen, etc.
Nunmehr fast 50-jähriges Wirken im Feld der Medizin mit nun zeitlich entspannter individueller Patientenbetreuung, auch für fachübergreifende komplexe medizinische Detektivarbeit unter weitestmöglicher Umgehung von Systemzwängen. Termine nach Absprache, barrierefreier Zugang zur Praxis im Penthouse der Sparda-Bank Lahnstein.